Tour 06

Strecke:Pandroso - Profitis Ilias - Pandroso
Start- und Endpunkt:Parkplatz am Ortseingang
Streckenlänge (ca.):10,8 km
Dauer (reine Laufzeit):02:55 Stunden
Höhenmeter (Aufstieg):546 m
Bilderübersicht:Streckenbilder Tour 06
Höhenprofil:Höhenprofil der Tour 06
Tour in Google Earth betrachten:kmz-Datei der Tour 06
GPS-Daten:gpx-Datei der Tour 06
Bemerkungen:Der erste Teil auf dem alten Pfad ist zwar sehr schön, aber sehr anstrengend. Man muss durch einige umgestürzte Bäume und zeitweise durch Gestrüpp klettern. Je nach Jahreszeit und Benutzung ist der Pfad mal besser, mal schlechter zu wandern.
Stand Tour 06: Juni 2008

4 comments to Tour 06

  • Petra Schweitzer

    Hallo Rainer!
    Zunächst vielen Dank für die hier zur Verfügung gestellten Touren. Wir sind heute von Samos zurück gekehrt. Leider war diese Tour gestern nicht mehr machbar. Der Pfad ist mittlerweile vollkommen zugewachsen, vor allem mit Dornen, sehr schade.
    Freundliche Grüße aus Siegen
    Petra Schweitzer

  • Hallo Petra,

    schön, dass Du dich gemeldet hast, davon lebt eine Wanderseite! Leider machen das viel zu wenige.
    Ja, der kleine Pfad ist nicht ganz einfach. Er hat beim großen Brand im Jahr 2000 sehr gelitten. Aktuell kann ich zwar nichts dazu sagen, aber eigentlich ist er im Herbst besser machbar als im Frühjahr. Das letzte Mal haben wir ihn im November 2011 gemacht und waren positiv überrascht, dass der untere Teil (bis zum Schotterweg, den man kreuzen muss) besser passierbar war als sonst. Nach dem Schotterweg war es wie immer. Wenn man sich nicht verläuft (was nicht immer einfach ist) kann man ihn im Vergleich zu einigen anderen alten Pfaden ganz gut laufen.
    Solange es dort nicht wieder brennt, sollte der Weg von Jahr zu Jahr eigentlich besser werden.
    Dornen und Gestrüpp sind auf den meisten kleineren Pfaden auf Samos zu finden.
    Ich werde zur Tour 6 noch eine Bemerkung zum Gestrüpp schreiben.

    Ich hoffe Ihr hattet trotzdem einen schönen Urlaub.

    Viele Grüße
    Rainer

  • Klaus

    Hallo Rainer,

    als wir unser Auto in Pandroso am Kirchlein (Bild 39) abgestellt hatten, kamen wir mit einem netten älteren Griechen ins Gespräch, der sich um die Pflanzen rund um die Kapelle kümmerte.
    Wir fragten ihn nach dem östlichen Aufstiegspfad, ob der begehbar sei, und er meinte gleich, nee, das können wir vergessen, der sei zugewachsen, wir sollten gleich von hier die „Straße“ nach oben nehmen.
    Ein Pandrosianer wird’s schon wissen, dachten wir.

    Entgegen deiner Aussage, es gäbe schönere Touren, fanden wir diesen Weg mit seinen super Ausblicken und der Stille einfach nur grandios, würden wir sofort wieder gehen.
    Der Weg über den zugewachsenen Pfad hätte einen wahrscheinlich so in Anspruch genommen, dass man vor lauter Kampf mit Dornen und Wegsucherei garnicht mehr die wunderbaren Ausblicke über Samos hätte genießen können.

    Uns überholte eine belgische Wanderin, die wir dann oben am Gipfel wieder trafen, das war’s, sonst begegnete uns niemand und nichts, kein 4WD Jeep, kein anderes Auto, keine Menschen.
    Blauer Himmel, keine Wolken, super Fernsicht oben auf 1153 m Höhe in alle Richtungen, Stille, die man sonst selten hört und oben an der Kapelle eine kleine Brotzeit – es war einfach nur herrlich.

    Also: für Natur- und Stillegenießer ist der Weg nach oben ohne Kampf gegen Dornen auch auf dem „normalen“ Weg hin und zurück einfach nur ein Genuss, do it.

    Viele Grüße
    Klaus

  • Hallo Klaus,

    Danke für Deine Rückmeldung.
    Schade, dass Ihr den alten Weg nicht gemacht habt – solche Wege „leben“ von der Benutzung.
    Wenn man einen Griechen fragt wird man immer auf eine Straße geschickt – wozu gibts die denn sonst 😉
    Die meisten Einheimischen haben leider keine Ahnung mehr von den alten Verbindungswegen. Um die Gerätschaften zur Pflege des abgelegenen Olivenhains, Garten oder Weinberg zu Transportieren ist das Auto einfach praktischer – wozu denn dann ein kleiner Pfad?

    Aber ich finde es schön, dass es Euch trotzdem gefallen hat. Die Geschmäcker sind halt verschieden – mir persönlich gefällt es nicht so sehr auf breiten Schotterwegen, da nehme ich gerne etwas Strapazen in Kauf.
    Ich merke schon, ich muss mal wieder hin und mit der Gartenschere durch laufen… 😉

    Viele Grüße
    Rainer

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