25.08.2017 Fangri (Tour 23)

Missgunst und Zwietracht – die alten griechischen Lebensweisheiten… Manchmal könnte ich darüber verzweifeln – aber bei uns gibt es ja auch viele Kleingeister und ich kenne ja nicht die ganze Geschichte.

Leider wurde wieder mal ein Weg versperrt. Die paar Wanderer, die ihn im Jahr benutzen waren wohl zu viel.

Am Wasserbecken gleich hinter der Haralambos Kapelle geht eigentlich der Pfad rechts bergab ein paar Meter durch die Gärten. Jetzt fanden wir dort eine fein, säuberlich, mehrfach am benachbarten Gebüsch festgebundene Absperrung vor.

Ich weiß nicht was war, vielleicht haben sich auch ein paar Touristen aufgeführt als ob ihnen das mühsam angebaute Obst und Gemüse gehört, oder trampelten im Pfadsuchrausch alles kurz und klein. Aber nach allem was ich die letzten 11 Jahre hier erlebt oder erzählt bekommen habe, ist die wahrscheinlichste Variante, dass dem Bauern die drei Leute, die seinen Pfad widerrechtlich, zu ihrem Vergnügungen benutzen, einfach ein Dorn im Auge waren. Schließlich können die auch den öden Schotterweg gehen. Man streitet hier ja gern und gönnt dem anderen nichts, auch wenns einem selbst nichts bringt, oder wie in diesem Fall eher umständlich ist.

Aber gut, so sind wir eben die eine Serpentine wieder hoch und den vor ein paar Jahren frisch geschobenen, oberhalb der beiden Kapellen vorbeiführenden, Schotterweg gelaufen. Auf den trifft man kurz vor seinem Ende sowieso wieder auf der alten Strecke. Das ist zwar nicht so schön und spannend, aber dafür schneller und nicht kratzig.

Kommt man von oben geht es hier rechts runter zu den Kapellen und links dann den im Olivenhain endenden Schotterweg weiter.

Der Rest der Tour war dann schön wie immer.

Katsouni, Fangri und Plaka sind immer eine ausgiebige Rast wert.

Vor allem in Fangri stromern wir lange umher.

Im Abendlicht und bei Sonnenuntergang dann von Plaka hoch zum Auto ist dann hier im äußersten Westen jedesmal besonders schön.

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